Verfasst von: André J. Spang (@Tastenspieler) | 10. Oktober 2011

Music-Apps auf dem iPad

In diesem Blogbeitrag geht es um Musik-Apps und Musikproduktion mit den iPads der KAS.

Im Unterricht setze ich die iPads mit großem Erfolg und gewinnbringend ein. Die Schüler nutzen sie, um zu recherchieren, beim praktischen Musizieren schnell und einfach Songtexte, Akkordfolgen, Noten und auch „How to play“ Beispiele auf YouTube zu finden und dann selbstbestimmt einen Song einzustudieren oder zu üben.

Ein großes Thema ist aber auch die Musikproduktion mit den iPads im Unterricht. Dies eignet sich in allen Klassen von 5-13, je nach Themenstellung und Anwendung. Die Musikproduktion läuft dabei immer „applaniert“ ab.

5 neue Apps sind im Rahmen des Updates auf das neue iOS5  auf die iPads gekommen: MyBeat, Animoog, SoundCloud, iMaschine und Etude. Diese Apps sind natürlich auch in anderen Fachbereichen nutzbar, wenn es z.B. darum geht Texte, Podcasts oder Filme zu vertonen, oder Audioinhalte mit Soundcloud bereitzustellen.

Der komplette Musikordner der iPads mit allen Apps sieht nun so aus:

Die Apps im Überblick:

MyBeat

Hier handelt es sich zunächst um ein „einfaches“ Metronom, das es aber in sich hat! Im Gegensatz zu der Vielzahl an erhältlichen Apps dieser Art ist dieses Metronom allerdings besonders exakt, einfach zu benutzen (das Tempo wird einfach durch Schütteln des iPads eingestellt), ermöglicht die Wiedergabe aller Taktarten (auch ungerade Takte) und wird eigens für die KAS ein KAS-Logo als Backgroundbranding erhalten. Wir werden es im Unterricht zum üben von Rhythmen und Licks benutzen.

Auch bekannte Künstler nutzen diese App zum Üben.

Animoog

Mit dieser App hält ein „klassischer“ Moogsynthesizer Einzug auf den iPads. Die Firma „Moog“ kann als Urvater des klassischen Analogsynthesizers bezeichnet werden. Der Animoog bringt den moogtypischen Sound als polyphoner, intuitiv bedienbarer Synthesizer auf das iPad. Die Sounds die diese App produziert sind, vor allem, wenn sie über Kopfhörer oder Soundanlage wiedergegeben werden schon sehr beeindruckend!

Soundcloud

Mit der App Soundcloud lassen sich im Handumdrehen Audiocaptures erstellen, d.h. Sprache, Instrumente, Sounds und Geräusche einfach per Knopfdruck aufnehmen und online „in der Cloud“ bereitstellen. Aufnahmen von anderen Usern können mit der App angehört und abonniert werden, auf Wunsch lassen sich die eigenen Aufnahmen auch in Sozialen Netzwerken bereitstellen, oder auch einfach nur auf dem Device speichern und später hochladen.

iMaschine

Mit iMaschine gelangt ein mächtiges Produktionswerkzeug auf die iPads der KAS. Wir werden dies in Kürze im Projektkurs Songwriting der Stufe 11 testen, für den eine solche App bestens geeignet ist. Die Bedienung ist etwas komplexer als mit dem gewohnten GarageBand, aber die Sounds und Möglichkeiten sprechen für sich. Wir sind gespannt, wie die Ergebnisse der Schülerarbeiten damit sein werden. Native Instruments ist im Bereich der professionellen Musikproduktion und Software einer der führenden Hersteller, der seine Software und Sounds in gewohnter Qualität nun auch auf iOS Devices bringt.

Etude

Das App „Etude“ wird die Klavierspieler erfreuen. Sie hilft einem beim Erlernen eines Klavierstückes anhand der notierten Vorlage. Kein geringerer als der traditionelle Flügel- und Klavierhersteller „Steinway“ ist für diese App verantwortlich. Die Anwendung zeigt die entsprechenden Tasten an, die gedrückt werden müssen und zeigt anhand einer Timeline die Noten parallel dazu an. Für Profis ist es auch praktisch, denn diese müssen die Noten nicht mehr in dicken Bänden mit sich herum schleppen😉

 

Verfasst von: André J. Spang (@Tastenspieler) | 12. April 2011

Welcome back

Seit dem letzten Post ist viel passiert und vor allem: Viel Zeit vergangen.

Es ist ja nicht so, dass ich das Bloggen in der Zwischenzeit eingestellt habe. Im Gegenteil, ich habe mich zum „Powerblogger“ entwickelt, allerdings nicht auf diesem Blog hier, sondern auf vielen anderen „Edu-Blogs“ die ich im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit als Lehrer mit Inhalten fülle. Das aktuellste Projekt und auch der Blog mit den meisten von mir geschriebenen Inhalten ist der Blog zum iPad-Projekt der KAS. Hier gibt es viele Berichte über den Einsatz von iPads im Unterricht und auch einige spezielle Berichte über die Einsatzmöglichkeiten der iPads im Musikunterricht.

Außerdem habe ich meine Homepage neu designed und werde in Zukunft auch dort bloggen, sodass dieser Blog hier nur sporadisch „gefüttert“ wird, man aber spezialisierte Beiträge auf den anderen Blogs und Seiten findet.

Ein weiteres Arbeitsgebiet ist zur Zeit das Schulwiki der KAS, wo ich ebenfalls viele Inputs und Contents vor allem auch zusammen mit den Schülern erstelle.

Verfasst von: André J. Spang (@Tastenspieler) | 13. März 2010

Geocaching und Musikunterricht?

Geocaching? Schnitzeljagd für Erwachsene!

Was soll das denn im Musikunterricht bewirken?

Aber fangen wir vorne an. Durch einen Bekannten hörte ich von dieser Möglichkeit der aktiven Freizeitgestaltung. Man versteckt einen kleinen Behälter (üblicher Weise eine Filmdose oä.), das sogenannte „Cache“ an einem sehenswerten Ort irgendwo im Gelände, möglichst so, dass dieser Behälter nicht unbeabsichtigt gefunden wird (von den sogenannten  „Muggles„). Im Behälter befindet sich ein kleines Notizbuch, Zettel oä. (das sogenannte Logbuch). Nun nimmt man die Koordinaten des Verstecks, das geht heute mit vielen GPS-fähigen Handys, man kann die Koordinaten aber auch bei Google-Maps bestimmen was natürlich etwas ungenau werden kann. Nun kann man seinen Cache bei einem der vielen Geocaching-Dienste im Internet, möglichst mit einer kleinen Beschreibung, Bild o.ä. veröffentlichen. Die „Geocacher“ ziehen nun mit GPS-Gerät und Koordinaten bewaffnet los, finden den Cache und tragen sich im Logbuch ein, später wird der erfolgreiche Fund auch im Internet geloggt.

Vorteile: Die Geocacher lernen neue sehenswerte Orte kennen, erfahren etwas über diese Orte (z.B. geschichtliche Informationen, Anekdoten, sonstiges Wissenswertes), das Der-/Diejenige der/die das Cache versteckt im Internet darüber veröffentlicht hat und sie bewegen sich in freier Natur und haben Spaß an ihrem Hobby. Hört sich gut an…

Die Schüler fanden die Idee zunächst etwas verwunderlich.

„Ehrlich, Erwachsene machen so etwas, wie krass ist das denn?“ Aber nachdem sie ihren ersten Cache gesucht und gefunden und sogar noch ein kleines Gadget was darin war mit etwas anderem getauscht hatten (trade out – trade in), waren sie von der Idee angetan.

Also los: Wir hatten im Unterricht der Stufe 11 gerade mit einem neuen Blog zum Thema Tonräume in Köln begonnen. In diesem Blog sollten die Schüler verschiedene Veranstaltungsräume für Musik in Köln besuchen, beschreiben und vorstellen. Als kleine Zugabe wurden dann an diesen Orten auch Caches versteckt. Leider wurde aber unsere anfängliche Euphorie stark ausgebremst. Die Geocacher bedachten uns teilweise mit destruktiven Kommentaren, da sie „ihr Hobby“ nun für ein Schulprojekt missbraucht sahen, da die Caches nicht ordentlich oder an unsauberen Orten vertsteckt waren usw. Leider wurde dabei übersehen, dass es sich um ein Schulprojekt mit eben begrenzten Ressourcen und nicht oder nur teilweise vorhandenem „High Tech Equipment“ handelte. Und um die Tonräume ging es den Cachern dabei scheinbar auch gar nicht. Sie interessierten sich eher nur für die Filmdose, die es zu finden galt.

Ein weiteres und viel größeres Problem stellt die Veröffentlichung des Caches und die Veröffentlichung der Koordinaten beim Anbieter geocaching.com dar. Hier mussten wir viele Prüfungen durchlaufen und unser Vorhaben scheiterte oft an der Cache-Dichte im Stadtinnenraum Köln, da wir mit unseren Caches (z.B. Oper Köln oder Philharmonie Köln) immer den Mindestabstand zu anderen Caches in der Nähe unterschritten. Der zuständige „Cache-Reviewer“, der unser Cache freischalten musste, zeigte sich dabei leider wenig hilfsbereit bzw. ihm waren durch die Vorgaben angeblich die Hände gebunden.😦

Unser Fazit: Geocaching im Unterricht ist nur in besonderen Fällen zu empfehlen und vorher genau auf Anwendbarkeit zu Prüfen. Die dafür benötigten zeitlichen Ressourcen darf man nicht unterschätzen.

Dennoch haben wir wieder Einiges aus unseren Bemühungen gelernt, denn schliesslich gilt doch immer noch: „Versuch macht kluch“!

Allen „Geocachern“ trotzdem: Viel Spaß und Erfolg bei der Suche!

Verfasst von: André J. Spang (@Tastenspieler) | 13. März 2010

live @ re:publica 2010 Berlin

Roman Deeken und ich waren eingeladen zu einer Konferenz/Diskussion nach Berlin und sollten dort die Entwicklungen bzgl. Web2.0 an der KAS im Rahmen einer Fishbowl-Diskussion darstellen.

Das Ganze fand statt auf der re:learn einer Subkonferenz der re:publica Infos unter: http://re-publica.de/10/

Die Konferenz selber wurde vom 14.-16. April 2010 in Berlin veranstaltet. Der Themenstrang re:learn fand, in die Tagung integriert am Vormittag des 15. Aprils stattfinden.

Die Social-Media-Konferenz re:publica stand in diesem Jahr im Zeichen des Echtzeit-Web. Mit “nowhere” befinden wir uns im Jetzt und Hier – und Nirgendwo. Die re:publica fand im Berliner Friedrichstadtpalast und der Kalkscheune statt und ist eine Veranstaltung von newthinking communications und Spreeblick.

Besucherzahl: ca. 2500

Hier gibt es ein paar Eindrücke von dieser „Social Media Konferenz“ und unserem Vortrag vor einem grossen und interessierten Publikum von ca. 100 Besuchern – der vorgesehene Saal platzte „aus allen Nähten“.

Unsere Präsentation über die an der KAS eingesetzten Web2.0 Apps, angekündigt als „Die Blog-Schule“,  wurde von den Zuhörern interessiert verfolgt und fand, wie oben erwähnt, auf der Subkonferenz der re:publica, der sogenannten re:learn statt. Es folgte eine rege und fundierte Diskussion am Ende des Vortrags. Eine solche Akzeptanz und Teilnahme an dem für diese Messe der Blogger, Webexperten und Netzakrobaten doch recht ungewöhnlichen Thema „Schule und Web2.0“ hat uns sehr überrascht. Die Presse hat auch schon erste Reaktionen auf unseren Workshop in Berlin gezeigt z.B. zu lesen in „Der Westen“ oder auch in der Stuttgarter Zeitung und neben den beiden anderen auf der re:publica präsentierenden Schulen aus der Schweiz (das iPhone Projekt) und Berlin (Die Laptopklasse) sind wir mit unserem Konzept gewissermaßen einzigartig und ein Vorreiter in Sachen Web2.0 als Unterrichtsmethode, weshalb unsere Mentorin Lisa Rosa die KAS in ihrem Mut machenden Blogartikel auch als „bildungshackende Leuchtturmschule“ bezeichnet, die Landesmedienzentrale provoziert in ihrem Blog mit der These: „Und sie bewegt sich doch: Schule im Internetzeitalter„.

Johnny Häusler, Initiator der re:pubica, war übrigens direkt nach der Abschlussveranstaltung im DeutschlandRadio zum Interview. Dort hat er davon erzählt, dass die Konferenz nicht nur mit 2.500 Besuchern ein quantiativer Erfolg war, sondern auch zunehmend neue Themenfelder erschließt. Und als allererstes hat er dort die Subkonferenz re:learn genannt: „superviel positives Feedback, das wollen wir auf alle Fälle ausbauen!“
Nachzuhören hier ab 26’50 min.

Wiederum sehr interessant finde ich, was Christian Neff von der Projektschule Goldau in seinem sehr gelungenen Résumée über die re:publica schreibt: „Dem Kurator der re:learn, Jöran Muuss-Mehrholz ist aufgefallen, dass alle Schulen Ihr Projekt eher mit latent zurückhaltender Vorsicht vorgestellt haben. Er geht davon aus, dass alle ihre Projekte sonst an Orten vorstellen müssen, wo nicht eine grundsätzlich positive Haltung gegenüber neuen Medien vorhanden ist. An der re:learn war es eher so, dass die Besucher es unverständlich finden, wenn in der Bildung neue Medien nicht eingesetzt werden.“

Nun könnte man noch viel zum Thema schreiben, zwei Dinge aber sind sicher:

  • Berlin ist eine tolle Stadt und
  • Bildung wird sich immer verändern (müssen)

Einige visuelle Eindrücke:

Die ARD mit einem Kurzbericht im Morgenmagazin:

Weitere Links:

3sat: re:publica 2010 – die digitale Gesellschaft

Verfasst von: André J. Spang (@Tastenspieler) | 13. März 2010

Eine Zwischenbilanz – WEB 2.0 an der KAS

Nach nun fast einem halben Jahr seit der Fortbildung zu WEB2.0 im November 2009 an meiner Schule, der Kaiserin Augusta Schule, Köln (kurz: KAS) gilt es auf die neu entstandenen Projekte und Produkte zu schauen.
Ich finde die Akzeptanz und Entwicklungen im Kollegium sehr beachtenswert.

Blogs:
Vor allem im Bereich „Blogs“ hat sich vieles getan (ok, ich bin nicht ganz unschuldig daran und betreue od. administriere viele Blogs mit🙂
Insgesamt sind bisher bereits 14 (!) Blogs entstanden – Tendenz steigend. Darunter gibt es, um einige zu nennen

Bei den Blogs scheint die Spitze des Eisbergs noch nicht erreicht, das berühmte Schneeballsystem ist in Gang gesetzt und seit dem Best-Practice-Day ist das Interesse und die Akzeptanz weiter gestiegen.

Schön zu sehen, dass bei einigen Blogs die Schüler auch selbst posten konnten und teilweise beachtliche Leistungen erstellt haben, aber auch bei den Blogs, in denen die Schüler nur kommentieren konnten und ihre Arbeitsergebnisse auf diese Art veröffentlicht haben, sind sehr gute Ergebnisse zu finden.

KAS-Wiki

KAS-Wiki: Auch hier geht es „zur Sache“.

Das Wiki der KAS füllt sich mehr und mehr mit Inhalten, teils nur informativer Art, aber zum grossen Teil mit sehr guten Übungen und Materialien, die für die Schüler zentral abgelegt und (das Beste daran) von den Schülern selbst verfasst und gestaltet wurden. Na, wenn da mal keine „Lernspirale“ in Gang gesetzt wurde… Lies mehr …

Verfasst von: André J. Spang (@Tastenspieler) | 5. Februar 2010

Projektkurs Oberstufe

Viel Zeit seit dem letzten Eintrag….

Dafür gibt es viele andere Blogs, die in der Zwischenzeit entstanden sind und die gepflegt werden wollen:

Musik im 20 Jahrhundert, Songwriting, Garageclass, Steuergruppenblog, Abiturjahrgangsblog….

Und nun endlich auch einen Blog zu einem möglichen Projektkurs in Musik, der an unserer Schule im Rahmen des G8-Abiturs angeboten werden soll.

Freue mich über Comments😉

Verfasst von: André J. Spang (@Tastenspieler) | 13. Januar 2010

JazzHausSchule: Das Musikprojekt

Seit dem Jahr 2004/05 führe ich an der Kaiserin Augusta Schule ein Musikprojekt in Kooperation mit der Offenen Jazz Haus Schule Köln durch, die sogenannte „Klassenband“.

Im Projekt geht es um “Musik machen” im Kontext des bandorientierten Musizierens. “Musik machen” ist in und das nicht nur nicht nur in den Probekellern der zahlreichen Rock-, Pop- und Jazzgruppen. Auch in den Schulen und hier besonders im Musikunterricht hat sich hier eine neue Methodik etabliert. „Klassenmusizieren“ ist das Schlagwort, das die musikdidaktische Diskussion seit geraumer Zeit prägt.

Lies mehr …

Verfasst von: André J. Spang (@Tastenspieler) | 8. Dezember 2009

New Blogs on the Block

Mittlerweile sind noch weitere Blogs entstanden und in den nächsten Tagen wird es Zeit, zum ersten Male Resumée seit Beginn der Arbeit mit diesem Medium zu ziehen.

Hier noch ein weiterer Unterrichtsblog im Fach Musik, Klassenstufe 11, Gymnasium:

Garage Band Workshop

Verfasst von: André J. Spang (@Tastenspieler) | 29. November 2009

Aktuelle Blogs im Unterricht

Zur Zeit bearbeite ich mit meinen Schülern im Musikunterricht der Oberstufe folgende Blogs:

Musik im 20. Jahrhundert

Musicproduction

Songwriting.

Die Schüler und ich freuen sich über Besuch und Kommentare auf diesen Seiten.

Verfasst von: André J. Spang (@Tastenspieler) | 20. November 2009

Nomad feat. Heiner Wiberny

Am 24.11.2009 in der Klangbrücke in Aachen: „Live-Gig“ als Keyboarder mit „Emanuel Stanley’s Nomad“ feat. den ehemaligen Lead-Altsaxofonisten der WDR-Big Band,  Heiner Wiberny.

Gespielt werden ausschließlich Eigenkompositionen aus Emanuel’s und Heiner’s Feder.

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